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Displaywerbung

Sichtbarkeit für Ihre Marke durch Online-Werbung

Online-Marketing-Maßnahmen mittels grafischer Werbemittel (auch Displaywerbung genannt) sorgt für eine hohe visuelle Präsenz Ihrer Marke im Netz bei Ihrer Zielgruppe. Sie kann flexibel auf Ihre Marketing- oder Vertriebsziele angepasst werden.

Am Anfang war der Banner: im Herbst 1994 erschien der erste sog. Fullsize-Banner mit den beeindruckenden Maßen von 468×60 Pixel auf der amerikanischen WIRED Website. Damit ist grafische Online-Werbung oder Neudeutsch „Display Advertising“ letztlich die erste Werbeform im Internet. Seitdem hat sich eine Menge getan auf diesem Gebiet: die Monitore wurden immer größer und höher auflösend, die Bandbreite zur Übertragung wurde durch DSL deutlich erhöht und auch die Werbetreibenden wurden immer anspruchsvoller bei der Gestaltung ihrer Botschaften im Netz. Während die ersten Banner noch statische Bilder oder animierte GIFs waren, sind jetzt Flash-Animationen der de-facto Standard, der zunehmend durch HTML5 ergänzt und abgelöst wird.

 

Verwirrende Formatvielfalt im Display Advertising

Nachdem in den ersten Jahren der Online-Werbung sich zunehmend die ersten Formate als Standard durchsetzten, trat zunehmend das Interactive Advertising Bureau (IAB) als Initiator einer Normierung von Formaten auf den Plan. Dies ist auch sehr hilfreich, um die einmal produzierten Werbemittel auf möglichst vielen unterschiedlichen Websites einsetzen zu können. 2003 wurden durch die Ad-Unit Guidelines des IAB die heute immer noch international geläufigen Bannerformate des Leaderboard (in Deutschland auch Superbanner genannt), des Wide-Skyscraper sowie des Medium Rectangles (auch Content Ad) etabliert. 2010 stellte der deutsche Online Vermarkter-Kreis (OVK) mit dem Premium Ad Package zusätzliche, größere Formate vor. Hiervon ist vor allem das Billboard Ad eine echte Erfolgsgeschichte, die mittlerweile auf fast allen Websites einsetzbar ist, wenn auch in leicht variierenden Abmessungen. Weiter gibt es natürlich eine große Anzahl an RichMedia Ads wie Layer, Interstitials und Wallpaper. Letztlich zählen auch die Video-Formate wie Pre-Roll, Mid-Roll und Post-Roll-Formate zum Display Advertising. Eine gute Übersicht zu den aktuell gängigen Formaten und Spezifikationen liefert die Website www.werbeformen.de.

 

Mediaplanung für Displaywerbung

Die Auswahl des jeweils effizientesten Werbeformats für die jeweiligen Aufgabenstellung und Zielsetzung erfordert eine langjährige Erfahrung sowie die Kenntnis der Platzierungsmöglichkeiten. Hat man sich entschieden, welches Format platziert werden soll, stellt sich die Frage nach dem WO bzw. an WEN die Werbung adressiert werden soll. Um die Display-Werbemittel zu platzieren, können Werbetreibende passende Werbeplätze auf den relevanten Webseiten buchen. Dies kann mittels einer Festplatzierung oder einer Buchung einer Rotation im Netzwerk oder Channels des Vermarkters erfolgen. Hinzu kommen die vielfältigen Möglichkeiten des Targetings auf einzelne User, auf Regionen, technische Plattformen, Interessengruppen, Uhrzeiten und vieles mehr.
Um das Surfverhalten der Zielgruppe abzubilden und affine Umfelder für die Platzierung zu finden, kommen z.B. klassische Planung-Tools wie das AGOF TOP-Tool oder ComScore zum Einsatz. Alternativ können in reichweitenstarken Netzwerkrotationen unterschiedliche Targeting Kriterien wie das Behavioral- oder Kontextuelle-Targeting genutzt werden, um eine Zielgruppenerreichung sicherzustellen. Zunehmend wird auch die Sichtbarkeit im Display Advertising in Frage gestellt. Schließlich wirkt Bannerwerbung nur, wenn sie vom Nutzer auch gesehen wird und nicht irgendwo weit „below the fold“, also unterhalb der Bildschirm-Unterkante aufgerufen wird. Moderne Adserver können hier sehr präzise messen, ob und wie lange das Werbemittel im sichtbaren Bereich des Browsers war. Schließlich ergeben sich aus den neuen Real Time Advertising Technologien völlig neue Möglichkeiten wie „Programmatic Buying“, also den (halb-) automatisierten Einkauf von Werbeflächen auf Nutzerebene.

 

Messbarkeit der Displaywerbung

Die Response der Displaywerbung wird in der Regel anhand des Anteils der Klicks im Verhältnis zu den Aufrufen des Werbemittels gemessen und nachfolgend bewertet. Diese Metrik wird im Online-Marketing als Click-Through-Rate oder auch Klickrate bezeichnet. Daneben ermöglichen moderne Adserver auch eine Messung der Netto-Reichweite, also wie viele unterschiedliche Nutzer die Werbung gesehen haben. Hierbei können Reichweiten-Überschneidungen gezielt minimiert und auch die Werbedosis über das sog. Frequency Capping optimiert werden.

Schließlich können wir auch basierend auf den reinen Sichtkontakten die sog. Customer Journey vom ersten Kontakt bis zum Online-Kauf darstellen und analysieren. Um die lückenlose Aufzeichnung dieser Response-Daten für Sie sicherzustellen und zu bewerten, nutzen wir modernste Adserving und Tracking Technologien von internationalen Anbietern wie Doubleclick, Sizmek oder Adform. Schließlich wollen wir die Verwendung der Display Advertising Budgets mit einem Maximum an Effizienz und Transparenz sicherstellen .

 

Die Vorteile von Display-Kampagnen

Display Advertising kann bei vielen Zielsetzungen sehr wirkungsvoll sein. Je nach Targeting, Format und Abrechnungsmodell können sowohl Branding- als auch Response-Ziele erreicht werden. Unser Leistungsspektrum im Display Advertising umfasst:

  • Planung von Kampagnen auf Basis von aktuellsten Daten aus AGOF, Comscore und Best4Planning
  • Detaillierte Marktkenntnis insb. hinsichtlich der möglichen Konditionen
  • Beratung bei der Auswahl der richtigen Werbemittelformate für Ihre Ziele
  • Dynamische HTML5-Werbemittel, deren Inhalte laufend über einen Datenfeed aktualisiert werden können
  • Bereitstellung modernster Adserver für eine präzise und transparente Kampagnenauslieferung und –optimierung auf Key Performance Indicator wie Netto-Reichweite, CpC, CPO oder CPL
  • Real Time Advertising mit Zugriff auf über 25 AdExchanges und praktisch allen relevanten Websites weltweit